Erlebnispotenzialanalyse

Methode

Motivation

Die Erlebnispotenzialanalyse (EPA) dient dazu, systematisch Potenziale zur Schaffung positiver Erlebnisse bei Produkten und Serviceleistungen zu identifizieren. Die Basis hierfür sind die Erlebniskategorien (EK). Durch die Verwendung des EPA-Fragenkatalogs sollen Gestaltungspotenziale definiert, und im Nachhinein mittels der Erlebniskarten präzise Gestaltungsvorlagen erzeugt werden.

Durchführung

  1. Durchführung einer Nutzungskontextanalyse, um breites Wissen über die Nutzenden und deren Arbeitsaufgaben sowie die soziale und physische Umgebung eines Produkts zu erlangen. Dabei sollen zentrale Aufgabenschritte bei der Nutzung des Produkts identifiziert werden.
  2. Befragung zu den identifizierten Aufgabenschritten mithilfe des EPA-Fragenkatalogs. Dabei sollen Potenziale für positive Nutzendenerlebnisse ermittelt werden.
  3. Die Ergebnisse der Erlebnispotenzialanalyse können im Rahmen einer Kreativitätsmethode genutzt werden, um Ideen zu entwickeln, wie die identifizierten Potenziale in konkrete Konzepte zur Schaffung positiver Nutzererlebnisse übersetzt werden können.

Vorteile

  • Breites Wissen über Nutzende, Arbeitsaufgaben, soziale und physische Umgebung des Produkts
  • Geleiteter Kreativprozess mit Erlebniskarten
  • Schaffung positiver Erlebnisse

Details

Phase:

Verstehen

Teilnehmende:

hohe UX-Expertise erforderlich

Zeitaufwand:

5-6 Stunden

Erfahrung

UX-ExpertInnen benötigt

Materialien:

Arbeitsblatt „Nutzungskontextanalyse“, Post-Its, EPA-Fragenkatalog, Erlebniskarten

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