Digitale Prototypen

Methode

Motivation

Digitale Prototypen können einen Teil eines Interfaces oder einer kompletten Anwendung abbilden und interaktiv erlebbar machen. Sie unterstützen das Entwicklungsteam aktiv hinsichtlich erster Konzeptionen für Struktur, Design und Funktionen. Durch die Interaktion mit Prototypen lassen sich frühzeitig mögliche Konzept- und Nutzungsprobleme sowie weiterführende Anforderungen identifizieren.

Durchführung

  1. Anforderungen, Nutzungskontext und Zielgruppe der Anwendung sollten bereits ermittelt worden sein.
  2. Beurteilen, welcher Detailgrad des Prototyps für Ihre Zielsetzung am besten geeignet ist. Einfache Prototypen mit wenigen Details hinsichtlich Design und Funktionalität dienen als Basis für die Weiterentwicklung eines Konzepts. Detaillierte Prototypen erzeugen einen realistischen Eindruck der Anwendung.
  3. Ein Programm zur Erstellung eines digitalen Prototypen wählen und damit einen klickbaren Prototypen mit Buttons und Interaktionen erstellen.
  4. Testpersonen beobachten die mit dem klickbaren Prototypen interagieren um Fehler oder Probleme zu finden und Anregungen für Verbesserungen zu erhalten.

Vorteile

  • Hilfestellung für den Aufbau der Bedienoberfläche und die Umsetzung
  • Schnelles und kostengünstiges Erstellen verschiedener Varianten sowie Testen von Änderungen
  • Unterstützt die Kommunikation im Team, mit Nutzenden und potenziellen Kund*innen

Details

Phase:

Bewerten, Gestalten

Teilnehmende:

Nutzende, testleitende Person, Person, die das System „spielt“, optional protokollierende Person

Zeitaufwand:

Je nach Umfang wenige Minuten

Erfahrung

UX-ExpertInnen nicht benötigt

Materialien:

Papier & Stift, Videokamera

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