Persona

Glossar

Personas sind theoretische, aber lebensnahe Nutzer. Die Nutzer zeigen dabei verschiedene Kundentypen. In verschiedenen Unternehmensbranchen dienen Personas dazu, das Angebot besser für die richtige Kundschaft zu entwickeln. 

Alan Cooper, ein Software-Entwickler, hat die Idee der Personas erstmals um 1980 entwickelt, da er unzufrieden mit der Benutzerfreundlichkeit von Computerprogrammen war. Dabei war wichtig, dass der Nutzer im Fokus der Entwicklung stand. Personas (typische Nutzer) wurden anhand von Analysen und Interviews erstellt, die die Kundenzielgruppen widerspiegelten. Dabei fließen auch Durchschnittswerte aus vielen Analysen für die Gestaltung der Personas mit ein, um die Lebendigkeit der fiktiven Kundenprofile zu kreieren. Eine Persona besitzt dabei individuelle Eigenschaften, womit man dem echten Kunden sehr nahe kommt und somit einen Vertreter der Zielgruppe zielgerecht bestimmt. 

Einsatzgebiete von Personas:

Egal ob Dienstleistung oder Produkt, Personas helfen bei der Entwicklung dieser. Dabei sollen die Anforderungen und Wünsche der Kunden im Vordergrund stehen und sich in dem Produkt oder der Dienstleistung widerspiegeln. Personas helfen auch Fachübergreifend beim Support oder beim Marketing. Beispiele dafür sind User Persona, Customer Persona oder Buyer Persona. Der Gegensatz zu Personas ist der Sinus-Milieus – hier ist die Zielgruppe eine homogene Masse, die von stereotypischen Faktoren besteht. 

Vorteile von Personas:

  • Die Kundschaft ist keine homogene Masse und durch Personas kann man die Unterschiede und verschiedenen Perspektiven verdeutlichen.
  • Der Fokus ist auf dem Nutzer: Produkte und Dienstleistungen werden so angepasst, dass die Anforderungen und Wünsche der Nutzer reflektiert sind.
  • Der Nutzen des Produktes wird den Zielen der fiktiven Nutzern gegenübergestellt und dieser wird hinterfragt.
  • Der Nutzer wird durch virtuelle Konzepte visualisiert, zum Beispiel durch Biografien, Steckbriefe oder Plakate.

Ein Beispiel für eine Persona beinhaltet folgende Informationen:

  • Name, Geschlecht, Alter, Beruf, Wohnort, Familiärer Hintergrund
  • Foto von der Person (Stockfoto)
  • Hobbys, Werte, Lebensziele, Onlineleben, Einschränkungen, Kenntnisse, Erwartungen

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